Netzwerkgeld auf der Konferenz der Akteure

Menschen, die Gesellschaft selber machen, werden sich auf ihrer Konferenz der Akteure am 29. November 2017 in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin neben weiteren Themen auch mit der Idee des Netzwerkgeldes beschäftigen. Viele Projektträger Ostdeutschlands haben kein Geld – häufig noch nicht einmal den Eigenanteil für eine Förderung mit öffentlichen Mitteln. Grundsätzlich wäre genügend Geld vorhanden, aber es ist ungleichmäßig verteilt und vor allem für Projekte schwer zu erreichen. Daher wird es um ein Modell gehen, bei dem Leistungen untereinander und bei unterstützenden Unternehmen und Vereinen verrechnet werden können. Moderiert wird das Thema Netzwerkgeld durch Stephan Kämper von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume. Die Veranstaltung stieß auf sehr großes Interesse und war in kürzester Zeit ausgebucht. Die Instrumente für das Netzwerkgeld sind bereits beim WIR, dem Neulandgewinnerprojekt „Schüler machen Geld“, beim Elbtaler in Dresden, dem Lindentaler in Leipzig und dem Lausitzer in der Lausitz im Einsatz und könnten genutzt werden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen